Als ich mir überlegt habe, mal eine Saftkur auszuprobieren, wusste ich noch nicht viel über das Saftfasten und musste mich erst einmal darüber informieren. Um dir das Ganze zu erleichtern, habe ich hier alle wichtigen Informationen über eine Saftdiät sowie auch meine eigenen Saftkur Erfahrungen und natürlich Saftkur-Rezepte für dich zusammengetragen. Eines kann ich dir schon einmal sagen: Saftfasten hat sich für mich gelohnt!
Saftkur – Inhaltsangabe:
Ich habe zwar eingangs von einer Saftdiät geschrieben, aber das ist eigentlich nicht ganz korrekt. Denn in erster Linie ist eine Saftkur eine abgemilderte Heilfasten-Variante. Dabei nimmst du über mehrere Tage ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte zu dir mit dem Hauptziel, den Körper gründlich zu entgiften und zu entsäuern. Dass du mit einer Saftkur auch Diät machen kannst, zeigt sich als Nebeneffekt – denn automatisch werden sicherlich einige Pfunde purzeln. Meist verliest du aber vor allem Wasser und manchmal auch Muskelmasse, während Fett eher weniger abgebaut wird.
Saftkur mit frischen Säften – lecker und gesund
Es gibt jede Menge gute Gründe für eine Saftkur. Das sind aus meiner Sicht die wichtigsten:
1. Gifte loswerden: Im normalen Alltag neigen wir aus verschiedensten Gründen dazu, wider besseren Wissens und löblicher Vorhaben mit unserer Ernährung zu „schludern“ und essen ungesunde Dinge. Hinzu kommen die alltäglichen Faktoren, die den Körper übersäuern und „vergiften“: Stress, Elektrosmog, Medikamente, Schadstoffe aus der Luft, aus Bodenbelägen oder Möbeln und einiges mehr. Da macht es Sinn, die Gifte mithilfe einer Saftkur wieder loszuwerden.
Stress abbauen mit einer Saftkur
3. Hoher Nährstoffgehalt: Frische kaltgepresste Säfte sind randvoll mit gesunden Nährstoffen, die du in der Qualität und geballten Form sonst nicht zu dir nimmst. Das liegt daran, dass für einen Saft eine große Anzahl von Zutaten verwendet wird, um die gewünschte Menge an Flüssigkeit zu gewinnen. Entsprechend hoch ist der Nährstoffgehalt.
4. Fit, energiegeladen und leicht: Und ich kann dir jetzt auch schon verraten, dass du dich nach einer Saftkur fitter, leichter und voller Energie fühlst – so ging es mir jedenfalls. Tatsächlich ist es mir auch gelungen, mit der Saftkur abzunehmen.
5. Einfachere Ernährungsumstellung: Heimlich hatte ich gehofft, dass ich nach der „Saftdiät“ disziplinierter essen werde. Und tatsächlich: Der Heißhunger auf Süßigkeiten war verschwunden und ich ernähre mich seit dem gesünder – allerdings gehört weiterhin etwas Disziplin und innere Überzeugung dazu.
Lass uns einmal kurz im Überblick betrachten, was das Tolle am Saftfasten ist und welche Nachteile es möglicherweise gibt:
Im Vorfeld
Kaltgepresste Säfte in einer vertikalen Saftpresse
Während der Saftkur
Nach der Saftkur
Wenn du die Saftkur selber machen möchtest und dir jeden Tag deinen Saft frisch presst, ist das die absolut beste Möglichkeit. Denn je frischer der Saft, desto aromatischer und nährstoffreicher. Außerdem weißt du so ganz genau, was drin ist und kannst die Säfte ganz nach Gusto zusammenstellen. Du kannst hochwertige (Bio-) Zutaten verwenden und auch mal vom Saftkur Plan abweichen, wenn du auf was Anderes Lust hast. Natürlich kostet es mehr Zeit, die Säfte selbst zu machen und du benötigst eine Saftpresse bzw. einen Entsafter.
Du kannst auch im Internet deine Saftkur bestellen und dabei zwischen verschiedenen Paketen bezüglich der Dauer wählen. Möchtest du eine fertige Saftkur kaufen, ist das natürlich weniger zeitaufwändig. Du benötigst weder Saftkur Rezepte noch Saftkur Plan, weil alles fertig vorbereitet ist. Wichtig ist in meinen Augen, dass es sich bei den Produkten um kaltgepresste Säfte handelt, die zudem frei von künstlichen Zusätzen sind. Auch Pasteurisierung & Co. würde die Qualität erheblich schmälern. Meine Empfehlung in dem Fall ist eine Pressbar Saftkur, denn hier wird auf hochwertige und natürliche Säfte geachtet.
Diese Punkte bzw. Hinweise sollen dir beim erfolgreichen Saftfasten helfen:
Ich hatte meine erste Saftkur auf 5 Tage festgelegt und mich dazu entschieden, die Säfte frisch zuzubereiten. Verwendet habe ich dafür den horizontalen BioChef Axis Slow Juicer. Um mir etwas Arbeit zu ersparen, habe ich die kaltgepressten Säfte jeweils für einen Tag vorbereitet und in Glasflaschen im Kühlschrank gelagert. Das Ganze habe ich während eines „Urlaubs auf Balkonien“ durchgeführt, weil ich irgendwelche Einflüsse und Fragen von Kollegen etc. vermeiden wollte.
Der erste Tag verlief super. Ich habe mich großartig gefühlt und war stolz auf meine Leistung. In der Mitte des zweiten Tages war die Stimmung etwas gedämpft – Hungergefühle setzten ein. Oder besser gesagt: Ich musste ständig an essen denken und hatte Lust darauf, etwas Festes „zwischen die Kiemen“ zu bekommen. Doch ich habe mich abgelenkt mit Spazierengehen, leichten Kraftübungen, DVD gucken, Lesen etc. und dann ging es gut. Am Morgen des dritten Tages setzten leichte Entgiftungserscheinungen mit Kopfschmerzen und etwas Gliederschmerzen ein. Aber ab dem Nachmittag von Tag Drei ging es mir absolut hervorragend. Eine Euphorie und Leichtigkeit machten sich in mir breit und ich musste nur noch grinsen.
Erfahrungen, mit einer Saftkur abzunehmen, konnte ich ebenfalls sammeln – insgesamt 2,3 Kilo habe ich in fünf Tagen verloren. Da ich mich nach dem Saftfasten wirklich langsam wieder umgestellt und gleichzeitig einige ungesunde Essgewohnheiten weggelassen habe, stellte sich bei mir erfreulicherweise kein Jojo-Effekt ein.
DIE beste Saftkur gibt es sicherlich nicht. Aber ich habe für dich einmal beispielhaft fünf Rezepte für einen Tag zusammengestellt. Dabei habe ich versucht zu variieren, aber nicht zu viele verschiedene Zutaten zu verwenden. Die Zutaten in Klammern sind optional – manche davon kommen erst nach dem Entsaften in den Saft, wobei das Vermischen bzw. Zerkleinern am besten im Hochleistungsmixer funktioniert:
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