AICOK Entsafter Test und Testbericht

AICOK Entsafter Test und Erfahrungen

Der zentrifugale Entsafter von AICOK ist beliebt und hat auf amazon bei hoher Bewertungszahl beinahe die volle Punktzahl von fünf Sternen erreicht. Grund genug, dass wir uns das Gerät einmal näher anschauen. Halten die Sternebewertungen, was sie versprechen? Wie gut lässt sich der AICOK-Entsafter bedienen? Wie hoch ist die Saftausbeute? Diese und weitere Fragen klären wir in unserem Testbericht zum AICOK Entsafter.

Zahlen und Fakten zum AICOK-Entsafter

Zuerst einmal betrachten wir die Fakten – das bietet Ihnen die Zentrifuge laut Hersteller:

  • AICOK AMR 516
  • Leistung: 400 Watt
  • 2 Geschwindigkeitsstufen und Puls-Funktion
  • Geschwindigkeit Stufe 1: 15.000 bis 19.000 Umdrehungen pro Minute
  • Geschwindigkeit Stufe 2: 19.000 bis 27.000 Umdrehungen pro Minute
  • Größe der Einfüllöffnung: 75 Millimeter
  • Fassungsvermögen Saftbehälter: 450 Milliliter
  • Fassungsvermögen Tresterbehälter: 1.600 Milliliter
  • Material: Edelstahl und BPA-freier Kunststoff
  • Lautstärke (lt. Hersteller): 35 Dezibel
  • Maße: 28 x 18 x 32 cm
  • Gewicht: 2,5 Kg

Optik, Bedienung und Leistung der Zentrifuge

Gut sieht er ja aus, der AICOK-Entsafter. Mit seinem Edelstahlgehäuse und dem silber-schwarzem Design macht er schon was her. Das Gehäusematerial weist zudem auf eine gute Qualität und Lebensdauer hin. Das gilt auch für den Filter aus Edelstahl, der eine längere Haltbarkeit verspricht. Da wir das Gerät nur einige Male benutzt haben, können wir natürlich nicht sagen, über welche Zeitdauer das Versprechen gehalten wird …

Die Bedienung der Zentrifuge ist recht simpel: Es gibt einen Drehschalter mit Pulse-Funktion, sowie drei weitere Stufen: 0 für aus, 1 für langsames Entsaften von weichem Gemüse wie Orangen und 2 für mehr Umdrehungen, um hartes Mixgut wie Mohrrüben und ähnliches zu verarbeiten.

Als wir mit dem Entsaften begonnen haben, entstand ein leicht verbrannter Geruch. Das ist etwas unangenehm, scheint aber normal zu sein und legt sich nach den nächsten Anwendungen. Als Grund für die Geruchsbildung vermuten wir, dass die Windungen und Verklebungen noch „ausdampfen“ müssen.

Wir haben zudem schnell festgestellt, dass das Gerät für längere Sessions nicht geeignet ist: Die maximale Entsaftungsdauer soll bei einer Minute liegen und danach zwei Minuten Pause eingelegt werden. Nach drei solcher Zyklen sollen Sie das Gerät erstmal 15 Minuten abkühlen lassen.

Bei unseren Arbeiten ist bei harten Zutaten wie Äpfeln und Karotten dann tatsächlich auch der Überhitzungsschutz angesprungen. Das spricht zumindest für eine gute Sicherheit des Gerätes. Der Motor hat sich abgeschaltet und wir mussten warten, bevor wir weiter entsaften konnten.

Aus dieser Erfahrung empfehlen wir Ihnen, das Obst und Gemüse in sehr kleine Teile zu zerschneiden. Dann ist die große Einfüllöffnung zwar überflüssig, aber das Entsaften geht schneller voran. Außerdem sollten Sie das Gerät nicht überfüllen, sondern nur mit kleinen Zutatenmengen arbeiten – die optimale Menge ist die für etwa ein Glas Saft.

Lobend zu nennen ist die angenehme Lautstärke des Entsafters. Er arbeitet tatsächlich um einiges leiser als vergleichbare Geräte. Aufgrund der geringen Wattleistung können Sie zudem von einem stromsparenden Gerät ausgehen – dafür spricht auch die Energieklasse A+++.

Saftausbeute, Zubehör und Reinigung des zentrifugalen AICOK-Entsafters

Was die Saftausbeute der Zentrifuge betrifft, liegt diese im normalen, besser gesagt: im angemessenen Bereich. Um genauer zu sein, haben wir 1 Apfel, 2 Orangen und 1 kleine Zitrone entsaftet. Die Saftausbeute betrug in dem Fall 200 Milliliter.

Andere Zentrifugen-Entsafter erreichen im Vergleich mit dem AICOK mitunter leicht bessere Ergebnisse, kosten dafür in der Regel aber auch mehr. Und natürlich  liefern Saftpressen technologiebedingt mehr Saft als das hier von uns getestete Gerät – und schaffen insgesamt eine höhere Saftausbeute als zentrifugale Entsafter.

Zur Reinigung des AICOK-Entsafters erhalten Sie mit Lieferung eine Reinigungsbürste. Damit reinigen Sie alle abnehmbaren Teile wirklich leicht unter heißem, fließendem Wasser. Sie können diese sogar in die Spülmaschine geben. Aus unserer Sicht könnten allerdings zu scharfe Reiniger oder hohe Temperaturen dem Material auf Dauer schaden. Deshalb empfehlen wir die Reinigung per Hand – diese ist in wenigen Minuten erledigt.

Fazit zum AICOK Zentrifugaler Entsafter

Unserer Meinung nach handelt es sich bei diesem zentrifugalen Entsafter von AICOK um ein Low-Budget-Gerät. Wir empfehlen Ihnen das Gerät als Einsteiger bzw. wenn Sie einmal ausprobieren wollen, Säfte selbst herzustellen. Sinnvoll kann der AICOK-Entsafter für Sie zudem sein, wenn Sie nur hin und wieder entsaften möchten. Oder auch, wenn Sie auf der Suche nach einem günstigen, platzsparenden Zentrifugen-Entsafter sind.

Fortgeschrittene oder Vielentsafter sollten aus unserer Sicht auf stärkere Entsafter ausweichen. So bietet AICOK eine weitere Zentrifuge mit 800 Watt Leistung an – dies verspricht zumindest mehr Power. Auch Fans von Slow Juicern werden bedient: Davon hat AICOK gleich zwei im Angebot. Beide arbeiten mit geringen Umdrehungen, um die Nährstoffe zu schonen. Das Modell AMR519 fällt durch ein radförmiges kompaktes Design ins Auge. Der andere Slow-Juicer von AICOK ist in Schwarz-Grün gehalten. Erhältlich sind die Geräte bei amazon.