Interview mit Maria Kageaki über gesunde grüne Säfte

Wir von entsafter-top10.de freuen uns sehr, dass wir heute Maria Kageaki rund um das Thema gesunde grüne Säfte wie Weizengrassaft oder Gerstengrassaft, deren Wirkungen und Anwendungstipps interviewen dürfen.

Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor: 

Maria Kageaki

Maria Kageaki, Ernährungs-Expertin, verrät uns zahlreiche Tipps für eine gesunde Ernährung mit frisch gepressten grünen Säften

Maria Kageaki: Mein Name ist Maria Kageaki. Ich habe meine Praxis für Gesundheit und Jugendlichkeit in Waging am See, Südostbayern, und beschäftige mich hauptsächlich mit den Themen Zahngesundheit, Gelenkgesundheit, Burnout-Prävention, Chlorophyll und Ätherische Öle. Ich gebe viele Vorträge und Seminare in diesen Bereichen und mache viel Informationsarbeit.

Sie arbeiten nach dem Leitsatz von Hippokrates: „Deine Nahrung soll Deine Medizin sein“. Auf unserer Seite entsafter-top10.de informieren wir rund um das Thema Entsafter und ergo frisch gepresste Säfte. Kann man einen Saft auch als Medizin bezeichnen?

Maria Kageaki: In gewisser Weise, ja. Wenn man Medizin als ein Mittel definiert, das den eigenen Körper reinigt und bei Selbstheilungsprozessen unterstützt, zählen frisch gepresste Säfte auf jeden Fall dazu. Bei der Menge an enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, Enzymen, und der strukturierten, zellgängigen Flüssigkeit sind sie eine tolle Sache! Das einzige, worauf man achten sollte, ist, dass man nicht zu viele Fruchtsäfte trinkt (Fruchtzucker übersäuert), sondern sich mehr auf Gemüse, Blattgrün und Wildkräuter konzentriert.

Sie sind Autor des Buches „Grassaft – Das grüne Lebenselixier“. Warum sind speziell Grassäfte wie Gerstengrassaft oder Weizengrassaft so besonders? Was zeichnet sie aus?

Grassaft - Das grüne Lebenselixier

Im Buch „Grassaft: Das grüne Lebenselixier“ erfahren sie alles über die Power und Energie des Chlorophyll-Superfoods

Maria Kageaki: Getreidegrassäfte enthalten eine erstaunlich große Fülle an Nährstoffen, die wir für unsere Gesundheit brauchen. Sie sind ein richtiges Kraftbündel! Sie versorgen uns mit lebenswichtigen Enzymen, Vitaminen, basischen Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen – genau die Dinge, die unser Körper benötigt. Mit all diesen Nährstoffen werden die eigenen Selbstheilungskräfte gestärkt, die Reinigung des Körpers von Schadstoffen und Säuren wird gefördert und die optimale Energieversorgung der Zellen unterstützt. Das Allerwichtigste ist, dass Grassäfte mithelfen einen optimalen Säure-Basen-Haushalt wiederherzustellen, der die Basis unserer Gesundheit ist – das optimale Milieu ist Voraussetzung für den harmonischen Ablauf aller Zellvorgänge.

Welche Wirkungen können Grassäfte auf den menschlichen Körper haben?

Maria Kageaki: Da die Grassäfte an der Basis ansetzen und den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen, kann sich durch ihren Verzehr vieles im Leben zum Besseren wenden. Für viele Menschen geht dadurch innerlich die Sonne auf, man ist auf einmal lebenslustiger, vitaler und fröhlicher, ist auf körperlicher Ebene sowie auch psychisch nicht mehr so „sauer“, man hat mehr Energie, der Körper wird von Giften und Schadstoffen gereinigt, die Befindlichkeitsstörungen vieler Art verursachten. Viele Wehwehchen regeln sich ganz von allein, wenn das Milieu im Körper stimmt.
Aus spiritueller Sicht betrachtet bringt das Chlorophyll, das Grün, uns wieder in unser Herz und verbindet uns mit dem Leben. Aurafotos haben zudem gezeigt, dass unser Energiefeld stärker und dichter wird und unser visionäres Denken gefördert wird. Und das ist doch das Wichtigste im Leben: Aus dem Herzen zu leben und das zu tun, was wir lieben und was uns glücklich macht.

Aufgrund der phänomenalen unterstützenden Wirkung, die Grassäfte beim Toxinabbau haben, wird auch die Leber entlastet. Die Leber ist das Organ im Körper, das alle aufgenommenen Schadstoffe und Toxine prozessieren muss und deshalb gerade heute oft sehr belastet ist. Wenn durch die Grassäfte die Arbeit der Leber entlastet wird, wirkt sich das natürlich auf alle Körpersysteme und auch auf die Psyche positiv aus. Die Leber, das größte Organ im Körper, ist außerdem verantwortlich für die Zuckerumwandlung, die Produktion von Cholesterin, die Bildung der Bluteiweiße, in der Leber werden Hormone umgewandelt,und hier findet auch die erste Stufe der Umwandlung von Vitamin D3 in die aktive Form statt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird eine gesunde Leber auch als Quelle für Zukunftsvisionen im Leben angesehen. Eine belastete Leber kann neben den gesundheitlichen Aspekten auch gewisse emotionale Aspekte bewirken, wie Antriebsschwäche („Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“), Gefühle wie die Sinnfrage bis hin zu Gereiztheit.

Mehr Energie, Gelassenheit, erholsamerer Schlaf sind mit Grassaft oft schnell zu verzeichnen. Für den Körper vergleichbar wie wir uns fühlen wenn nach einer Woche Dauernebel die Sonne wieder scheint.

Wie lange ist Grassaft haltbar?

Maria Kageaki: Frischer Grassaft: Er sollte stets gleich getrunken werden für beste Wirksamkeit. Das gilt übrigens auch für Säfte aus Grassaftpulver. Nichts desto trotz ist ein zum Sport mitgenommener Grassaft wesentlich besser als jedes Zuckerzeug 🙂

Kann sich zu starker Grassaft-Konsum eigentlich auch nachteilig auswirken?

Maria Kageaki: Frischer Grassaft: Hier sollte die Dosis schluckweise langsam erhöht werden. Gerade Menschen mit einem großen Entgiftungspotential, bzw. nach schwerer Krankheit oder in Berufen mit Toxinbelastung, ist empfohlen mit einem täglichen „shot“ zu beginnen und evtl. hier mit einer der betreuten Saftkuren im Sinne des Hippokrates Institutes zu starten, denn in diesen Situationen können die beim Frischsaft oft auftretenden Entgiftungssymtome extrem heftig werden. Die goldene Regel ist – trinken Sie nur soviel wie Ihnen gut tut! Sobald irgendwelche unerwünschten Symptome auftreten reduzieren Sie die Menge. Es ist ein Mythos, dass man die „Symptome“ einfach aushalten muss und dass dahinter die Gesundheit schon wartet.

Gerstengrassaft

Frisch gespresster Gerstengrassaft – gesund und lecker!

Saft aus Grassaftpulver: Bevor ein nachteiliger Effekt eintreten könnte, ziehen wir die Bremse. Ich habe selbst schon versucht, Grassaft überzudosieren bzw. herauszufinden wo die gesundheitlich förderliche Grenze für mich persönlich liegt, und habe über Wochen die Dosierung von Grassaftpulver richtig hochgefahren, VIELE Teelöffel täglich– das einzige, das ich nach einiger Zeit gemerkt habe, war, dass ich ihn irgendwann einfach nicht mehr anziehend fand. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich ihn brauche. Die Verdauung verlangsamt sich. Dann ist es an der Zeit wieder einen Gang zurück zu schalten.

Wie sollen sich viele gesunde, natürliche Nährstoffe denn schädlich auf unseren Körper auswirken? Es kann höchstens sein, dass bei überbelasteten Organsystemen beginnende Entgiftungsreaktionen damit beschleunigt werden können, die eventuell mit unangenehmen Begleiterscheinungen auftreten können – z.B. Kopfweh, Blähungen usw. In diesem Falle heißt es langsam machen, schluckweise trinken und den Körper schonend an diese Säfte heranführen.

Kann Grassaft eine ganze Mahlzeit ersetzen oder wie sollte ich die Säfte in meinen täglichen Speiseplan einbauen, um bestmögliche Wirkungen zu erzielen?

Maria Kageaki: Grassäfte sind nicht als Mahlzeitersatz anzusehen, sie liefern eine Menge wertvoller Nährstoffe aber das Völlegefühl ist bei einem Glas Grassaft eben nicht genauso vorhanden wie bei eine normalen Mahlzeit. Empfehlenswert ist es, den Grassaft immer vor den Mahlzeiten zu trinken. Morgens nach dem Aufstehen gleich mit einem Glas in den Tag starten, auf nüchternen Magen. Dann 20-30 Minuten warten und den Saft seine Wirkung tun lassen, bevor man etwas Festes zu sich nimmt. Das Gleiche kann man vor dem Mittagessen machen. Und abends, vielleicht eine halbe Stunde oder Stunde vor dem Schlafengehen noch ein Glas, damit die Säuren, die der Körper tagsüber produziert hat, gebunden werden können und man über Nacht viel besser regenerieren kann. Frischer Grassaft wird normalerweise einmal täglich zur Vitalisierung und Belebung des Körpers getrunken. Zur täglichen Unterstützung und Gesundheitserhaltung wird der Grassaft aus GrasSAFTpulver zweimal täglich getrunken – morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. Je nach Bedarfssituation ist mal mehr, mal weniger sinnvoll.

Können Sie auch Grassaftpulver empfehlen oder sollten man optimalerweise immer aus der Natur gesammeltes Süßgras oder selbst angebautes Gersten- oder Weizengras frisch entsaften?

Maria Kageaki: Am liebsten beides 🙂
Im Sommer wenn Getreidegräser im Freien angebaut werden können, ist der frische Grassaft wunderbar.

Weizengras selbst gezogen

Achtung: Bei einem selbst angebauten Weizengras besteht Schimmelpilzgefahr.

In meiner Beratungspraxis arbeite ich am liebsten mit GrasSAFTpulver. Damit habe ich hochdosierte Nährstoffe, die sanft entgiften und gleichzeitig die Nährstoffdepots auffüllen. Frisch gepresste Grassäfte wirken ein wenig anders, sie vitalisieren sofort, beleben unsere Zellen und bringen uns aber auch schnell in die Entgiftung – hier passiert es oft, dass Leute von einem kleinen Stamperl Kopfschmerzen oder Übelkeit bekommen. Ein häufiges Problem bei selbst angebauten Gräsern in Innenbereich ist zudem die Schimmelpilzgefahr – wenn auch nur einer der Keimlinge nicht aufgeht und in Kombination mit Staunässe zu schimmeln anfängt, sind die Schimmelsporen in kürzester Zeit überall und gelangen bei der Pressung mit in unseren Körper. Ein anderer Aspekt ist auch, dass die zuhause innerhalb von circa zwei Wochen selbst gezogenen Gräser ganz andere Nährstoffe entwickeln als Gräser, die monatelang mitten in der Natur unter freiem Himmel wachsen und Wind und Wetter ausgesetzt sind – im ersten Fall sind eine Menge freie Zucker im „Hausgras“ enthalten, im letzten bilden sich viel komplexere Nährstoffe aus.

Bei den getrockneten Graspulvern gibt es verschiedene Varianten.

  • Das Graspulver = Gras getrocknet, feinst vermahlen = viele Ballaststoffe im Verhältnis zu Nährstoffen.
  • Das GrasSAFTpulver = Gras entsaftet und der Saft bei niedrigen Temperaturen (Rohkost) sprühgetrocknet = hoch konzentrierte Nährstoffe, keine Ballaststoffe = kein Verdauungsaufwand!
Gerstengrassaftpulver

Gerstengrassaftpulver – ein Feuerwerk an Nähr- und Vitalstoffen und eine gute Alternative zum frischen Entsaften

Sich selbst Gras in der Natur zu sammeln und zu entsaften ist natürlich eine gute Möglichkeit, man sollte nur darauf achten, Gräser von unbelasteten und biologischen Böden zu nehmen. Für alle, die auf Nummer sicher gehen, schonend entgiften und auffüllen oder sich diese Mühe nicht machen wollen, sind Grassaftpulver die beste Variante.

Apropos entsaften, haben Sie eigentlich auch einen Entsafter oder eine Saftpresse zu Hause? Falls ja, welches Modell und warum?

Maria Kageaki: Ja, habe ich. Ich habe eine Schneckenpresse, mit der ich gelegentlich frische Grassäfte zur Vitalisierung mache. MODELL? Von der Firma Lexen. Und ich habe schon seit 20 Jahren einen Champion Entsafter, den ich auch gerne für das Gräser-Entsaften einsetze. Ich gebe geschnittenes Gras und immer wieder Wasser in die Einfüllöffnung und habe dann ein Gras-Wasser-Erfrischungsgetränk für die ganze Familie.

Liebe Frau Kageaki, wir bedanken uns ganz recht herzlich für das interessante Interview! 

Weitere Informationen über Maria Kageaki und alles über Ernährung, Stress-Prävention, Gelenk-Tipps und gesunde Zähne erfahren Sie auf Ihrer Homepage.

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