Weizengrassaft

Weizengrassaft – ein gesundes Superfood aus dem Entsafter

Der Weizengrassaft gilt als gesundes Superfood und steht bei vielen Menschen fest auf dem Speiseplan. Aber warum ist der Weizengrassaft so beliebt und warum sollte man Weizengras entsaften? Der Weizen ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Bereits vor 8.000 Jahren wurden erste Wildformen des Weizengrases gesammelt, aus dem erst durch Jahrhunderte lange Züchtung die heutigen Sorten hervor gingen. Schon früh stellte man fest, dass Weizen als junges, frische Getreidegras ein optimales vollwertiges Nahrungsmittel ist. Die jungen frischen Blätter enthalten eine solche Vielzahl von Vitalstoffen, wie man sie sonst in dieser Fülle kaum findet, die enorm viel Energie spenden. In diesem Artikel erfahren Sie die wichtigsten Infos rund um den nährstoffreichen Super-Saft mit seinem enormen Gehalt an Antioxidantien!

Studie zur Wirksamkeit des Weizengrases

Wann immer ein neues Superfood auf den Markt kommt, werden schnell die Rufe nach Studien laut, um die Wirksamkeit zu belegen. Da die Industrie häufig aber kaum Interesse daran hat, die Wirksamkeit von günstigen Lebensmitteln wie Weizen zu belegen, mangelt es oft an aussagekräftigen Studien.

Bei Weizengras ist allerdings eine interessante Studie zu finden, über die  Ärzte-Zeitung.de schon 2009 berichtet. Bei dieser Forschung hat das Max-Rubner-Institut gemeinsam mit Lebensmittelverfahrenstechnikern der Uni Karlsruhe und der Pfälzer Walter-Mühler zusammengearbeitet.

55 Männer mit Übergewicht, die unter einem erhöhten Cholesterinspiegel litten, mussten über einen Zeitraum von vier Wochen verschiedene Weizengras-Produkte einnehmen. Ursprünglich wollten die Forscher herausfinden, ob sich Weizengras positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt.

Innerhalb des besagten Zeitraums ließ sich dieser Einfluss zwar nicht nachweisen, aber ein anderer positiver Nutzen kam zu Tage: Über das Weizengras nahmen die Teilnehmer in hohem Maße Lutein auf, das zum einen als Antioxidans gilt und zum anderen Auge und Sehvorgänge schützt.

Energieträger Chlorophyll

Weizengrassaft

Weizengras – das grünste aller Gräser. Auch der Weizengrassaft schaut nicht nur lecker aus, sondern ist sehr gesund und spendet u.a. zahlreiche Vitalstoffe.

Neben Lutein gibt es aber noch zahlreiche weitere Inhaltsstoffe, weswegen sich das Gras einen guten Namen gemacht hat.

Zum einen ist natürlich das Chlorophyll zu nennen, das Blattgrün. Mit dem grünen Farbstoff werden in den Pflanzen die Nährstoffe zu den Zellen transportiert. Damit übernimmt es eine ähnliche Funktion wie das Hämoglobin im menschlichen Blut, das Sauerstoff im Körper verteilt.

Allerdings hat Chlorophyll eine Besonderheit: Die Pflanze kann es nur dann herstellen, wenn sie ausreichend Sonnenlicht erhält. Ist das nicht der Fall, lässt sie schnell die Blätter hängen und geht ein. Der Farbstoff gilt daher auch als gebündeltes Sonnenlicht und es werden ihm besondere Fähigkeiten zugesprochen: So soll es in der Lage sein, angelagerte Medikamente, Schwermetalle und krebserregende Stoffe aus dem Körper zu entfernen.

Die Ähnlichkeit zum Hämoglobin bewirkt, dass sich seine Produktion beim Menschen beim Menschen verbessern soll. Da ein Mangel an Eisen beziehungsweise Hämoglobin zu Müdigkeit und Schlappheit führt, ermöglicht die verbesserte Produktion ein aktiveres Leben.

Antioxidantien im grünen Saft

In Weizengrassaft sind außerdem Beta-Carotin und Vitamin E enthalten, die eine antioxidative Wirkung haben. Wenn Sie unter Stress leiden, was in der heutigen Zeit bei vielen Menschen an der Tagesordnung ist, nimmt die Anzahl der freien Radikalen zu.

Das ist ebenso der Fall, wenn Sie rauchen, Alkohol trinken oder sich nicht ausgewogen ernähren. Bis zu einem gewissen Grad sind freie Radikale im Gewebe zwar normal, nehmen sie jedoch überhand, kann sich der Organismus nicht mehr dagegen wehren. Sie führen dann dazu, dass Zellen vorzeitig altern und Schaden nehmen.

Zahlreiche weitere Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls im Weizengrassaft zu finden: Zink, Magnesium, Mangan, Vitamin A, B und C, Eisen, Phosphor und Selen. Essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren sorgen dafür, dass Ihr Organismus die Vitalstoffe leichter aufnehmen kann. Durch den Anteil von Linol- und Linolensäure erhält der grüne Saft eine entzündungshemmende Wirkung. Beispielsweise besitzt Weizengras 60-mal mehr Vitamin C als Orangen oder auch 50-mal mehr Vitamin E als Spinat.

Weizengras Wirkung im grünen Saft

Experten versuchen häufig, die Wirkung von Superfoods anhand von einzelnen Inhaltsstoffen zu erklären. Allerdings ist dieser Ansatz falsch: Würden Sie die jeweiligen Vitamine und Mineralstoffe in Tablettenform zu sich nehmen, ließe sich der gleiche Effekt nicht wiederholen.

Es kommt auf das natürliche Zusammenspiel der Vitalstoffe an, den Wirkungskreis. Außerdem enthalten Pflanzen immer noch Wirkstoffe, die der Mensch bis heute noch nicht entschlüsselt hat. Was genau beim Weizengrassaft die positive Wirkung hervorruft, lässt sich daher nur vermuten.

Positiver Einfluss auf die Gesundheit

Weizengrassaft scheint auf Entzündungen aller Art positiv zu wirken. Wer unter akuten Entzündungen leidet, kann den Saft begleitend trinken. Ebenso ist er geeignet, um ihn bei chronischen Erkrankungen täglich zu konsumieren. Auch wenn Sie häufig unter Erkältungen leiden und Ihr Immunsystem stärken wollen, können Sie einen Versuch mit Weizengrassaft wagen.

Bei frisch gepresstem Saft sind außerdem noch die Ballaststoffe enthalten. Sie wirken positiv auf die Verdauung und helfen bei einer trägen Darmtätigkeit sowie Verstopfung. Besonders wenn Ballaststoffe in Ihrer Ernährung fehlen oder Sie wenig Sport treiben, kann der Saft dieses Defizit ausgleichen.

Anwendung vom grünen Saft

Weizengrassaft können Sie immer dann trinken, wenn Ihnen danach ist. Viele Menschen trinken morgens einen grünen Smoothie und mischen ihn damit. Um die volle Wirkung zu erfahren, ist es sinnvoll, ihn fest in den Nahrungsplan zu integrieren und jeden Tag über einen längeren Zeitraum zu trinken.

Wenn Sie eine Saftpresse haben, lässt sich damit leicht frischer Weizengrassaft herstellen. Geben Sie die gewünschte Menge Halme hinein, pressen den Saft heraus und schließen den Vorgang mit einem halben Apfel ab. So geht kein wertvoller Weizengrassaft verloren, sondern er wird mit dem Apfelsaft herausgespült.

Weizengras kaufen oder selbst ziehen

Weizengras

Weizengras kaufen, um darauf mittels einer Saftpresse frischen gesunden Weizengrassaft zu zaubern.

Um günstig frischen Saft zu pressen, können Sie Weizengras selbst ziehen. Nehmen Sie dafür Bio-Weizen und lassen ihn in einem Keimapparat keimen. Nach zehn bis zwölf Tagen ist das Gras unter guten Bedingungen ungefähr zehn Zentimeter gewachsen und Sie können es abschneiden. Mit Ihrer schonend arbeitenden Saftpresse, sprich Entsaftern mit niedriger Umdrehungszahl, können Sie die Gräser mit entschlackender Wirkung anschließend entsaften. Sie sollten den frisch gepressten Weizengrassaft optimalerweise innerhalb von 15 Minuten trinken, um möglichst auf leeren Magen und in kleinen Schlucken die vielen guten vitalisierenden Inhaltsstoffe nach und nach aufnehmen zu können. Anfangs empfiehlt es sich, mit kleineren „Shots“ anzufangen, um eine zu starke Entgiftung zu verhindern.

Im Handel sind außerdem Weizengrasprodukte erhältlich, bei denen das Gras getrocknet und zu Kapseln verarbeitet wurde. Für zwischendurch ist diese Variante möglich, der frische Saft ist jedoch im Allgemeinen vorzuziehen. Eine weitere interessante Alternative ist das Weizengrassaftpulver, welchem wir einen extra Punkt ganz am Ende gewidmet haben.

In dem folgenden Video sehen Sie nochmals eine kurze Zusammenfassung, wie man Weizengras anbaut:

Weizengrassaft vs Gerstengrassaft

Sowohl Weizengrassaft als auch Gerstengrassaft gelten als ausgesprochen gesund und beliebt zugleich. Erfahrene Saft-Trinker erfreuen sich an den zahlreichen positiven Effekten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Vergleicht man Weizengrassaft mit Gerstengrassaft, so wird man dennoch einige interessante Unterschiede feststellen können.*

  • Bitterstoffe: Weizengras hat im Vergleich zum Gerstengrassaft einen etwas milderen Geschmack und ist nich tso bitter und würzig. Die Bitterstoffe im Gerstengrassaft sollen dabei vor allem der Bauchspeicheldrüse, dem Magen der Leber und der Galle zugute kommen und angeblich auch cholerischen und extrovertierten Menschen helfen. Weizengras hingegen soll vor allem eher introvertierten Menschen Energie spenden.
  • Nährstoffdichte: Weizengrassaft hat meist eine niedrigere Nährstoffdichte als Gerstengrassaft. Beispielsweise enthält Gerstengrassaft als wichtigen Inhaltsstoff für eine gutes Säure-Basen-Gleichgewicht doppelt soviel Kalzium und Kalium. Beim Phospor dagegen enthält Weizengras fast doppelt soviel wie Gerstengrassaft, jedoch ist nicht unbedingt positiv zu bewerten, da Phospor heutzutage fast schon überreichlich in den Lebensmitteln vorkommt. Gerstengras wiederum kann deutlich höhere Anteile an dem wichtigen Chlorophyll, Enzymen und Aminosäuren aufweisen. Apropos Enzyme: Dem Weizengras fehlt im Vergleich zum Gerstengras das seltene und zugleich wertvolle Enzym SOD, zudem die ebenfalls als Antioxidans wirkenden Fettsäuren Oxydase und Transhydrogenase. Diese bewirken den Fettabbau im Körper. Auch interessant zu wissen ist, dass Weizengras wiederum im Vergleich das Enzym Katalase nicht enthält. Zu guter Letzt wurde ausschliesslich im Gerstengras das potente Antioxidans GIV festgestellt, welches noch wirkungsvoller als Vitamin A oder Betakarotin zu sein scheint. Zudem sind im Gerstengrassaft wahre Enzymkomplexe enthalten, die nach dermatologischen Studien von Dr. Tasuo in der Lage sind Pigmentablagerungen, Altersflecken und Hautunreinheiten zu „beseitigen“.
  • Verträglichkeit: Gerade beim Herstellen frischer Gerstengrassäfte oder Weizengrassäfte ist die Verträglichkeit ein eminent wichtiger Punkt. Bei Weizengrassaft kann es durchaus vorkommen, dass diesen einige Menschen nicht vertragen und sich sogar ein gefühl der Übelkeit einstellen kann. Dem Gerstengrassaft sagt man nach, dass er vermutlich durch seinen Basenüberschuss zuviel Magensäure einfach neutralisiert und daher in verschiedenen Anwendungsformen – frisch gepresst als Saft oder auch als Gerstengraspulver – leichter verträglich ist.

Weizengrassaftpulver als zusätzliche Alternative zum Weizengrassaft

Weizengrassaftpulver

Weizengrassaftpulver – ein Feuerwerk an Nähr- und Vitalstoffen und eine gute Alternative zum frischen Entsaften

Für gesundheistbewusste Menschen, die keinen Entsafter besitzen oder vielleicht auch räumlich oder zeitlich an Ihre Grenzen stoßen, können alternativ zum selbst hergestellten Weizengrassaft auch ein Weizengrassaftpulver kaufen. Bei einem Bio-Weizengras Pulver handelt es sich um die reine schonende pulverisierte Form des Saftes, quasi aus Weizengras aus dem Bio-Anbau gemahlenes Pulver ohne weitere Zusätze und glutenfrei, lactosefrei und vegan. Die ursprünglichen Ballaststoffe des Weizengrases werden direkt beim Pressen entfernt, so dass die Nährstoffdichte des Weizengrassaftpulvers besonders hoch ist. Man spricht daher auch gerne auch von einem Feuerwerk aus gesunden Vitalstoffen.Vorteil dabei ist, dass diese beim Weizengrassaftpulver im natürlichen Verbund vorliegen und von unserem Organismus sehr gut resorbiert werden können. Zudem sagt man ihnen eine synergistische Wirkung nach. Möchten Sie Weizengrassaftpulver einmal ausprobieren, so empfehlen wir Ihnen das unten abgebildete Bio-Produkt mit den folgenden Eigeschaften:

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* Quelle: „Gerstengrassaft“, Barbara Simonsohn, 17. Auflage 2014, ISBN 978-3-89385-432-5, Seiten 36-39

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